Weiterbildungen für Ihren Erfolg

Seminare & Weiterbildungen

Kompetenz trifft Vielfalt

Entdecken Sie unsere Seminare und maßgeschneiderten Weiterbildungen

Als Ihr vielseitiger Bildungspartner bieten wir eine breite Palette von Weiterbildungen an, die verschiedene Kompetenzen unter einem Dach vereinen. Unser Angebot umfasst sowohl standardisierte Seminare als auch maßgeschneiderte Schulungen, die speziell auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten sind.

BFZ Bildungsangebot

Weiterbildung

Arbeitssicherheit

Die Arbeitssicherheit und der Arbeitsschutz sind oft unterschätzte Bereiche für Unternehmen. Ein Arbeitsunfall kann jedoch deutlich machen, wie wichtig die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften ist, die direkt der Unternehmensleitung obliegen. Strafrechtliche Konsequenzen bei mangelnder Arbeitsschutzpolitik sind möglich. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass sie den rechtlichen Anforderungen entsprechen. Das Bfz-Kassel bietet Unterstützung durch Weiterbildungsangebote sowie Beratungs- und Dienstleistungen, wie jährliche Arbeitsschutzunterweisungen und Regalprüfungen.

Brandschutz- und Evakuierungshelfer gemäß ArbSchG, ASR A 2.2, DGUV V1 (Grundsätze der Prävention) und DGUV-I 205-023 (Brandschutzhelfer - Ausbildung und Befähigung)

Ein Brand kann verheerende Folgen haben, und so genießt das Thema Brandschutz nicht nur gesetzlich, sondern beispielsweise auch bei dem Thema Versicherungsschutz einen hohen Stellenwert. Mit Brandschutz sind dabei alle Maßnahmen aufzufassen, welche die Entstehung bzw. die Ausbreitung eines Brandes erschweren oder im Falle eines Brandes zur Wirksamkeit von Brandbekämpfung und reibungsloser Rettung von Menschen, Tieren und Eigentum beitragen.

Teil dieser Maßnahmen ist die Aus- und Weiterbildung von Brandschutzhelfern und Evakuierungshelfern, die folgende Aufgaben haben:

    • Unterstützung des Brandschutzbeauftragten
    • Vorbeugender Brandschutz
    • Brandbekämpfung
    • Bedienung der Brandschutzeinrichtungen
    • Zusammenarbeit mit der Feuerwehr
Brandschutzhelfer-und Evakuierungshelfer-Ausbildung

Das Bfz-Kassel unterstützt Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter zu Brandschutzhelfern und Evakuierungshelfern auszubilden und das Wissen kontinuierlich wieder aufzufrischen. Zu den Inhalten der Ausbildung gehören:

    • Grundzüge des Brandschutzes
      • Grundlagen der Verbrennung und der Vorgänge beim Löschen
      • Häufige Brandursachen
      • Betriebsspezifische Brandgefahren erkennen
    • Betriebliche Brandschutzorganisation
      • Brandschutzordnung nach DIN 14096
      • Alarmierungswege und -mittel
      • Betriebsspezifische Brandschutzeinrichtungen
      • Sicherstellung des eigenen Fluchtweges
      • Sicherheitskennzeichnungen
    • Funktion und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen
      • Brandklassen
      • Wirkungsweise und Eignung von Löschmitteln
      • Geeignete Feuerlöscheinrichtungen
      • Aufbau und Funktion vorhandener Feuerlöscheinrichtungen
      • Einsatzbereiche und Einsatzregeln
    • Gefahren durch Brände
      • Gefährdungen durch Raum und Atemgifte
      • Thermische Gefährdungen
      • Mechanische Gefährdungen
      • Besondere betriebliche Risiken
    • Verhalten im Brandfall
      • Alarmierung
      • Bedienung der Feuerlöscheinrichtungen ohne Eigengefährdung
      • Sicherstellung der selbständigen Flucht der Beschäftigten
      • Besondere Aufgaben nach Brandschutzordnung Teil C
      • Löschen von brennenden Personen
    • Alarmpläne und Notfallpläne
    • Flucht- und Rettungspläne
    • Organisation an Sammelstellen
    • Unterstützung bei Planung, Vorbereitung und Durchführung von Evakuierungsübungen
    • Sicherstellung der selbstständigen Flucht der Beschäftigten
Dauer der Ausbildung

Es ist unser Anliegen, immer auch stark auf betriebsspezifische Belange einzugehen. Insofern ist die notwendige Zeit auch immer sehr unterschiedlich. Generell handelt es sich aber um einen Schulungstag - mit variabler Länge (ca. 3 bis 5 Stunden).

Kosten

Die Kosten belaufen sich auf 180,00€ zzgl. MwSt. pro Teilnehmer. Für Gruppen ab 5 Teilnehmern sowie individuelle Schulungen in Ihrem Betrieb erstellen wir Ihnen gerne ein persönliches Angebot.

Persönliche Ausstattung

Bitte bringen Sie zum Lehrgang, gerade zur kalten Jahreszeit, an das Wetter angepasste Kleidung mit. Der praktische Teil der Ausbildung am Brandsimulator findet im Freien statt. Bei langen Haaren empfehlen wir ein Haargummi.

Wichtige Hinweise

Gemäß ASR A2.2 ist die Ausbildung zum Brandschutz- und Evakuierungshelfer alle drei bis fünf Jahre und immer dann, wenn betriebliche Änderungen erfolgen, zu wiederholen. Dazu zählen zum Beispiel die Änderung der Brandschutzordnung, Brandereignisse im Betrieb, Umstrukturierung und Fluktuation der Mitarbeiter oder neue Produktionsverfahren mit veränderter Brandgefährdung.

Achtung: Gerne erstellen wir Ihnen ein attraktives Angebot für Gruppenschulungen, Inhouse in Ihnem Betrieb oder in unserem Seminarzentrum

Anmeldeformulare (gewünschtes Seminardatum bitte im PDF-Formular eintragen):

Das Sicherheits Certifikat Contraktoren (SCC) als Managementsystem schreibt unter anderem jährliche Schulungen für operativ tätige Mitarbeiter vor. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die jährlichen Arbeitssicherheitsunterweisen eingehalten werden. Insbesondere im Zeitarbeitsbereich sind diese Weiterbildungen oft verpflichtend.

Schulung und Personenzertifizierung

Unser Schulungsangebot für operative Mitarbeiter richtet sich insbesondere an Unternehmen, die ihre Mitarbeiter gemäß dem SCC-Regelwerk bzw. den rechtlichen Grundlagen auf ihre persönliche Sicherheitsverantwortung hinweisen wollen.

Branchenübergreifend und branchenspezifisch werden Situationen herausgearbeitet, in denen Mitarbeiter die Arbeit einstellen und ihre Vorgesetzten informieren müssen. Die Vorgesetzten können nicht jede Situation im Vorhinein ahnen bzw. auf jede Eventualität vorbereitet sein. Es bedarf der tätigen und sicherheitsbewussten Mitarbeit aller Beschäftigten.

Am Ende der Schulung wird eine Prüfung durch unsere Partner von TQCert durchgeführt. Die Teilnehmer erhalten nach dem Bestehen ein gemäß dem SCC-Regelwerk gültiges Zertifikat.

  • Schulung für operative Mitarbeiter mit Berufsabschluss
    Umfang: 2 Tage, ca. 16 Stunden
    Preis: 440,- Euro (zzgl. Prüfungsgebühren von 170,00 €)*
    (Gruppenpreise auf Anfrage)

  • Schulung für operative Mitarbeiter ohne Berufsabschluss
    Umfang: 2 Tage, ca. 16 Unterrichtseinheiten
    Preis: 440,- Euro (zzgl. Prüfungsgebühren Zertifizierungsstelle)*
    (Gruppenpreise auf Anfrage)

Achtung: Gerne erstellen wir Ihnen ein attraktives Angebot für Gruppenschulungen, Inhouse in Ihnem Betrieb oder in unserem Seminarzentrum

Anmeldeformulare:

  • Keine Anmeldeformulare vorhanden. Kontaktieren Sie unseren Support.

Das Sicherheits Certifikat Contraktoren (SCC) als Managementsystem schreibt unter anderem jährliche Schulungen für Führungskräfte vor. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die jährlichen Arbeitssicherheitsunterweisen eingehalten werden. Insbesondere im Zeitarbeitsbereich sind diese Weiterbildungen oft verpflichtend.

Schulung und Personenzertifizierung

Unser Schulungsangebot für Führungskräfte richtet sich insbesondere an Unternehmen, die ihre Führungsmannschaft mit dem SCC-Regelwerk bzw. den rechtlichen Grundlagen und neueren Entwicklungen in den Bereichen Arbeitsschutz, Gesundheits- und Umweltschutz vertraut machen wollen. Sie dienen dem Ziel, den Führungskräften ihre individuelle Verantwortung für die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen zu verdeutlichen.

Darüber hinaus werden branchenübergreifende und branchenspezifische Arbeitsschutzregelungen behandelt. Die Teilnehmer lernen, wo jeweils ihre persönliche Verantwortung beginnt und wo aus Arbeitssicherheitsgründen ihre Verantwortung vor anderen betrieblichen Wünschen und Notwendigkeiten behandelt werden muss.

Am Ende der Schulung wird eine Prüfung durch unsere Partner von TQCert durchgeführt. Die Teilnehmer erhalten nach dem Bestehen ein gemäß dem SCC-Regelwerk gültiges Zertifikat.

  • Schulung für operative Führungskräfte
    Umfang: 3 Tage, ca. 24 Unterrichtseinheiten
    Preis: 590,- Euro (zzgl. Prüfungsgebühren Zertifizierungsstelle)*
    (Gruppenpreise auf Anfrage)

Achtung: Gerne erstellen wir Ihnen ein attraktives Angebot für Gruppenschulungen, Inhouse in Ihnem Betrieb oder in unserem Seminarzentrum

Anmeldeformulare:

  • Keine Anmeldeformulare vorhanden. Kontaktieren Sie unseren Support.

Weiterbildung

Logistik

Die Zeiten, in denen der Führerschein die einzige Qualifikation war, die von einem Berufskraftfahrer verlangt wurde, sind lange her. Die EU beschloss, das Berufsbild "Berufskraftfahrer" zu schaffen und mit verbindlichen fachlichen Qualifikationen zu verbinden.

Teil dieser Qualifikationsbestrebungen ist, dass alle Berufskraftfahrer in der Europäischen Union nun bei jeder Führerscheinverlängerung nachweisen müssen, dass sie mindestens 5 Tage beruflicher Weiterbildung absolviert haben. Die Inhalte dieser Weiterbildungen sind gesetzlich geregelt und gliedern sich bei uns wie folgt auf 5 Schulungsmodule:

  • Modul 1: Eco-Training
    Abschnitte 1.1, 1.2, 1.3 gemäß Anlage 1 der BKrFQV
    Kinematische Kette (Drehmomentkurven, Leistungskurven, Verbrauchskurven eines Motors, optimale Drehzahlbereiche), Sicherheitsausstattung (Zweikreisbremsanlage, kombinierter Einsatz von Brems- und Dauerbremsanlage, optimale Getriebeübersetzung, Einsatz der Trägheit des Fahrzeugs) und Optimierung des Kraftstoffverbrauchs unter Anwendung aller vorherigen Punkte
  • Modul 2: Sozialvorschriften
    Abschnitte 2.1, 2.2 gemäß Anlage 1 der BKrFQV
    Sozialrechtliche Rahmenbedingungen (Arbeitszeiten, Fahrtenschreiber, Grundqualifikation, Weiterbildung), Vorschriften (Beförderungsgenehmigungen, Musterverträge, Beförderungsdokumente, internationaler Verkehr, internationaler Frachtbrief)
  • Modul 3: Sicherheitstechnik
    Abschnitte 1.2, 3.1, 3.5 gemäß Anlage 1 der BKrFQV
    Risiken des Straßenverkehrs und Arbeitsunfälle (Typologie der Arbeitsunfälle, Unfallstatistiken, Auswirkungen), richtige Einschätzung der Lage bei Notfällen (Nachfolgeunfälle, Verständigung der Hilfskräfte, Verletztenbergung, erste Hilfe, Brand, Gewalttaten, einvernehmliche Unfallmeldung)
  • Modul 4: Schaltstelle Fahrer
    Abschnitte 3.2, 3.3, 3.4, 3.6, 3.7 gemäß Anlage 1 der BKrFQV
    Kriminalitäts- und Schleusungsvorbeugung (Folgen für Fahrer/innen, Vorbeugungsmaßnahmen, Checklisten, Rechtsvorschriften), Gesundheitsschäden vorbeugen (Ergonomie, Kondition, Umgang mit Lasten, individueller Schutz, Ernährung, schädliche Substanzen, Müdigkeit, Stress), Kraftfahrer als Imageträger des Unternehmens (Verhalten des Fahrers, Qualität der Leistung, unterschiedliche Rollen der Fahrer/innen, Wartung, Arbeitsorganisation, Rechtsstreitigkeiten), wirtschaftliches Umfeld des Güterkraftverkehrs (Marktordnung, Wettbewerb, Tätigkeiten im Kraftverkehr, Spezialisierungen Weiterentwicklung der Branche)
  • Modul 5: Ladungssicherung
    Abschnitt 1.4 gemäß Anlage 1 der BKrFQV
    Gewährleistung der Sicherheit der Ladung (wirkende Kräfte, Getriebeübersetzung, Nutzlastberechnung, Nutzvolumenberechnung, Lastverteilung, Auswirkungen von Überladung, Verpackungsarten und Lastträger, Feststell- und Verzurrtechniken, Zurrgurte, Haltevorrichtungen, Umschlaggerät, Planenabdeckungen)
Schulungen im Bfz

Neben den feststehenden Terminen gibt es für Unternehmen immer die Möglichkeit, weitere Schulungstermine mit uns zu vereinbaren. Wir organisieren gerne (auch kurzfristig) firmenspezifische Veranstaltungen zu Festpreisen. Mit vielen Unternehmen in der Region haben wir vereinbart, ihre Mitarbeiter regelmäßig fortzubilden.

Anmeldeformulare (gewünschtes Seminardatum bitte im PDF-Formular eintragen):

Als Flurförderzeuge gelten alle Transportmittel für den horizontalen Transport von Gütern, die zumeist innerbetrieblich zu ebener Erde eingesetzt werden. Das umfasst unter anderem Gabelstapler, Schubmaststapler, Vierwegestapler, Quersitzstapler und Hubwagen.

Zum innerbetrieblichen Führen von Flurförderzeugen gelten berufsgenossenschaftliche Vorschriften, nach denen in der Regel eine Fahrerlaubnis für den Fahrer vorliegen muss. Da in fast jedem Lager solche Geräte im Einsatz sind, ist der sogenannte "FFZ-Schein" oder auch "Staplerschein" eine Voraussetzung für viele Stellen im Logistikbereich.

Gabelstapler und andere Flurförderzeuge stellen besondere Anforderungen an den Fahrer, daher dürfen sie ausschließlich von geeigneten und ausgebildeten Mitarbeitern bedient werden. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) schreibt eine bundesweit einheitliche und verpflichtende Prüfung für das Fahren von Flurförderzeugen vor, mit deren Abschluss der sogenannte Flurfördermittelschein erworben werden kann. Mit dieser oft auch als „Staplerschein“ bezeichneten Qualifikation soll gewährleistet werden, dass jeder Fahrer die spezifischen Funktionen und Besonderheiten von Flurförderzeugen kennt, beherrscht und die damit verbundenen möglichen Gefährdungen für sich und andere richtig einschätzen und vermeiden kann.

Rechtsgrundlagen

Die rechtlichen Grundlagen finden sich in § 7 Abs. 1 der DGUV Vorschrift 68 „Flurförderzeuge“ (ehemals BGV D 27): Demnach darf ein Unternehmer „mit dem selbstständigen Steuern von Flurförderzeugen mit Fahrersitz oder Fahrerstand“ nur Personen beauftragen, die: mindestens 18 Jahre alt sind, für diese Tätigkeit geeignet und ausgebildet sind und ihre Befähigung nachgewiesen haben. Diese Regelung betrifft auch Mitgänger-Flurförderzeuge mit einer Fahrerstandplattform, deren Höchstgeschwindigkeit bauartbedingt höher als 6 km/h liegt. Um die notwendige Ausbildung und Befähigung zum Führen eines Flurförderzeuges nachzuweisen, müssen eine Schulung nach DGUV Grundsatz 308-001 (ehemals BGG 925) „Ausbildung und Beauftragung der Fahrer von Flurförderzeugen mit Fahrersitz und Fahrerstand“ durchgeführt, eine anschließende Prüfung in Theorie und Praxis bestanden und darüber ein Nachweis in Form des Flurförderscheins vorgelegt werden. Dieser ist grundsätzlich zeitlich unbegrenzt gültig, Zudem fordert die DGUV Vorschrift 68, dass der Auftrag zum Steuern von Flurförderzeugen schriftlich erteilt werden muss. Dieses setzt neben dem Staplerschein auch eine gerätespezifische Einweisung sowie eine betriebsspezifische Unterweisung bezogen auf die betrieblichen Besonderheiten (z. B. Fahrwege, Notausgänge, Brandschutz etc.) voraus. In vielen Unternehmen wird diese schriftliche Beauftragung über einen Fahrerausweis realisiert. Dieser ergänzt als Dokument den persönlichen Staplerschein und ist, anders als dieser, nicht auf andere Betriebe übertragbar. Im Fahrausweis werden der Einsatzort und das Gerätemodell aufgeführt, ebenso das Datum der letzten Unterweisung. Diese Unterweisung muss in regelmäßigen Abständen, spätestens nach Ablauf eines Jahres, erneuert werden, um den Mitarbeiter für mögliche Gefährdungen zu sensibilisieren.

Voraussetzungen für den Erwerb des Staplerscheins

Auch wenn die DGUV festlegt, dass Flurförderzeuge mit Fahrersitz oder Fahrerstand mindestens 18 Jahre als sein müssen, gibt es sehr wohl eine Ausnahme dieser Regel: Wenn ein minderjähriger Jugendlicher im Rahmen der berufsbildbezogenen Ausbildung unter Aufsicht ein FFZ bedient, gilt das nicht als „selbstständiges Steuern“ im Sinne der DGUV Vorschrift 68. Die Einschränkung „unter Aufsicht“ bedeutet dabei konkret, dass durch einen Aufsichtführenden die jeweilige Arbeitsaufgabe beschrieben und klar vorgegeben wird und die Tätigkeiten örtlich und zeitlich begrenzt sind. Der Aufsichtsführende muss sich zudem regelmäßig persönlich von der ordnungsgemäßen Durchführung des Auftrags überzeugen. Die Dauer der Ausbildung sollte dabei in der Regel nicht mehr als drei Monate betragen und schriftlich dokumentiert werden. Bei der Feststellung, ob ein Kandidat für die Tätigkeit geeignet ist, muss zwischen der körperlichen sowie der geistig-charakterlichen Eignung unterschieden werden. Die körperliche Eignung wird zweckmäßigerweise durch eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G25 (Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten) festgestellt. Besondere Schwerpunkte bilden hier die Ermittlung der Sehstärke, des seitlichen Gesichtsfeldes sowie des Hörvermögens. Auch das räumliche Sehen, die Reaktionsfähigkeit und die Beweglichkeit der Gliedmaße werden untersucht, bewertet und dokumentiert. Neben der körperlichen Eignung müssen Staplerfahrer auch geistig und charakterlich geeignet sein, ein Flurförderzeug zu bedienen und zu führen. Konkret ist hierbei ein Grundverständnis für technische und physikalische Zusammenhänge ebenso erforderlich wie die Fähigkeiten, Signale zu erlernen, sie umzusetzen und richtig anwenden zu können. Weitere wichtige Eigenschaften sind Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie Umsichtigkeit.

Inhalt der Staplerausbildung im Bfz-Kassel

Staplerausbildungen können mit uns relativ kurzfristig vereinbart werden, insbesondere für Gruppen bzw. Unternehmen mit gleich mehreren zu schulenden Mitarbeitern. Die Ausbildung umfasst:

    • Theorie-Unterricht (ca. 8 Unterrichtseinheiten beziehungsweise 1 Tag)
    • Rechtliche Grundlagen:
    • Unfallgeschehen
    • Aufbau und Funktion von Flurförderzeugen und Anbaugeräten
    • Antriebsarten
    • Standsicherheit
    • Betrieb allgemein
    • Regelmäßige Prüfungen
    • Umgang mit Lasten
    • Sondereinsätze
    • Verkehrsregeln/Verkehrswege
    • Theoretische Prüfung (in der Regel im Anschluss an den theoretischen Unterricht)
    • Praktische Ausbildung:
    • Einweisung am Flurförderzeug
    • Fahrübungen nach DGUV Grundsatz 308-001 (alt BGG 925)
    • Fahrstunden (je nach Vorkenntnissen bzw. Lernfortschritten)
    • Praktische Prüfung im Übungs-Parcours
    • Ausstellung der Fahrerlaubnis

Das Bfz bietet Staplerschulungen mit unterschiedlicher Länge an, die sich nach dem Erfahrungsstand der Teilnehmer (m/w/d) richten. Wer Fahrerfahrung hat, kann schon innerhalb einer zweitägigen Ausbildung den Staplerschein machen.

Insgesamt ist die FFZ-Ausbildung in der Regel an 3 bis 5 Tagen möglich, auch je nach Gruppengröße und Lernverhalten. Die Verlängerung eines bereits erworbenen FFZ-Scheins ist deutlich schneller möglich, je nach Geübtheit des Fahrers.

Aktuell bieten wir nur Gruppenschulungen ab 6 Personen sowie Inhouse-Schulungen an.
Gerne erstellen wir Ihnen auf Anfrage ein individuelles Angebot

Anmeldeformulare:

    • Keine Anmeldeformulare vorhanden. Kontaktieren Sie unseren Support.

Wer sich als Unternehmer im Güterverkehr selbständig machen will, muss - neben persönlichen und finanziellen Voraussetzungen - die geforderte fachliche Eignung besitzen. Der Nachweis dieser Eignung geschieht in der Regel über eine vor der IHK abzulegende Fachkundeprüfung.

Organisation

Wir bieten angehenden Unternehmern die Möglichkeit, sich in konzentrierter und individueller Form auf diese Fachkundeprüfung vorzubereiten. Das beinhaltet eine direkte persönliche Betreuung, in der wir auch auf die Verfügbarkeit unserer Teilnehmer Rücksicht nehmen, denn Zeit ist Geld - gerade in der Logistik.

Wir unterbreiten Ihnen nach einem Vorgespräch gerne Ihr persönliches Angebot für die Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung.

Weiterbildung

Qualitätsmanagement

Ein Qualitätsmanagement-System zielt darauf ab, Mechanismen zu etablieren, die kontinuierliche Qualitätsverbesserungen in einer Organisation ermöglichen. Dies erfordert dedizierte Personen, die für das Gesamtmanagement verantwortlich sind und regelmäßig an die oberste Leitung berichten. Die DIN ISO 9001 legt Grundanforderungen fest, während unsere Weiterbildungen Mitarbeiter befähigen, diese Anforderungen zu verstehen, umzusetzen und sich auf steigende Qualitätsstandards einzustellen. Einige Kurse führen zu Titeln gemäß den Richtlinien der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS), die durch erfolgreiche Prüfungen bei unserem Partner TQCert erlangt werden können.

Der Qualitäts­beauftragte ist seitens der obersten Leitung der Organi­sation dazu beauftragt worden, ein Qualitäts­management­system aufzu­bauen bzw. zu betreiben oder die Umsetzung dieses Systems auf Abteilungsebene zu überwachen.

Schulung / Weiterbildung zum Qualitäts­beauftragten

In der Schulung werden die Anforder­ungen der Normen­familie DIN ISO 9001ff. erarbeitet und daraus abge­leitete Spezial­normen für bestimmte Branchen vorgestellt. Basierend auf einer prozess­orientierten Betrachtung der Unternehmens­organisation werden die Ansatz­punkte für Qualitäts­systeme und Verbesserungs­bestrebungen erörtert und diskutiert. Konkrete Hilfs­mittel für die Fehler­systematisierung und -beurteilung fließen ebenfalls in das Seminar ein.

Die Teilnehmer erhalten vor dem Schulungs­termin bereits einige Unter­lagen, die recht­zeitig vor dem Beginn der Schulung durchzu­arbeiten sind. Auf diese Weise wird sicher­gestellt, dass alle Teilnehmer einen ersten Einblick in die Norm und ihre Anforder­ungen gewinnen konnten - und dass anschließend von einer gemeinsamen Wissens­basis aus vertiefend gearbeitet werden kann. Während des Seminars erhalten die Teilnehmer Gelegenheit, firmen­spezifische Aufgaben­stellungen zu diskutieren.

Die Schulungen umfassen 60 Unterrichtseinheiten (zuzüglich der 20 Unterrichtseinheiten, die in der vorgeschalteten Selbstlernphase zu absolvieren sind).

Die Lehrgangskosten betragen 1.190 € (Umsatzsteuerbefreit) plus 180€ Prüfungsgebühr bei der zuständigen Zertifizierungsstelle

Personenzertifizierung

TQCert GmbH

Im Anschluss an die Schulung erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, die durch die Zertifizierungsstelle TQCert durchgeführte Prüfung zum Qualitätsbeauftragten (DAkkS) zu absolvieren. Dafür sind die Zertifizierungsvoraussetzungen zu beachten:

  • Berufsausbildung
    Abgeschlossene Berufsausbildung oder höherwertig
    Alternativ: Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung (Vollzeit)
  • Berufserfahrung
    Mindestens ein Jahr (Vollzeit)
  • Qualitätsbezogene Tätigkeiten
    Mindestens ein Jahr Berufserfahrung in einer qualitätsbezogenen Tätigkeit
  • Absolvierte Schulungen im Qualitätsmanagement
    Teilnahme an der Schulung zum Qualitätsmanagementbeauftragten
  • Auditerfahrung
    (keine Voraussetzungen)

Die Weiterbildung zum Qualitäts­manager baut auf der Weiterbildung zum Qualitäts­beauftragten auf. Im Fokus steht für Qualitäts­manager nicht mehr nur die Umsetzung der Anfor­der­ungen der DIN ISO 9001ff. Normen­familie in einer Organi­sation durch die Instal­lation eines Qualitäts­management­systems, sondern viel mehr noch das Anstoßen und Begleiten von Ver­änderungs­prozes­sen. Der Qualitäts­manager in diesem Sinne erkennt Schwach­stellen in der Organi­sation und koordiniert die Bestre­bungen aller Betei­ligten, diese Schwach­stellen zu beheben, bzw. neue Stärken für die Organi­sation zu entwickeln.

Die Weiterbildung zum Qualitäts­manager im Bfz-Kassel

In der Weiterbildung zum Qualitätsmanager werden die Anforder­ungen der Normen­familie DIN ISO 9001ff. rekapi­tuliert. Neben dem Umgang mit aufge­tretenen Schwach­stellen bzw. auch Fehlern, werden dann mögliche Schritte zur Behebung von Schwach­stellen bzw. zum Aufbau von Stärken erörtert. Gerade bei größeren Veränderungs­prozessen ist die Moderation und Leitung von Teams eine wichtige Voraus­setzung für das Gelingen. Daher sind auch Moderations-, Präsentations- und allgemeiner Change-Management-Techniken Teil des Seminars.

Die Teilnehmer erhalten vor dem Weiterbildungs­termin bereits einige Unter­lagen, die recht­zeitig vor dem Beginn der Weiterbildung durchzu­arbeiten sind. Auf diese Weise wird sicher­gestellt, dass alle Teilnehmer auf einer gemeinsamen Wissens­basis aufsetzen können. Die Weiterbildung umfasst 60 Unterrichts­einheiten (zuzüglich der 20 Unterrichts­einheiten, die in der vorge­schalteten Selbstlern­phase zu absol­vieren sind).

Die Lehrgangskosten betragen 1.190 € (Umsatzsteuerbefreit) plus 250€ Prüfungsgebühr bei der zuständigen Zertifizierungsstelle

Personenzertifizierung

TQCert GmbH

Im Anschluss an die Schulung erhalten die Teil­nehmer die Möglich­keit, die durch die Zertifi­zierungs­stelle TQCert durchge­führte Prüfung zum Qualitäts­manager (DAkkS) zu absolvieren. Dafür sind die Zertifi­zierungs­voraus­setz­ungen zu beachten:

  • Berufsausbildung
    Fachschule mit Abschluss oder höherwertig
    Alternativ: Mindestens 6 Jahre Berufserfahrung (Vollzeit) nach abgeschlossener Berufsausbildung
  • Berufserfahrung
    Mindestens vier Jahre (Vollzeit)
  • Qualitätsbezogene Tätigkeiten
    Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in einer qualitätsbezogenen Tätigkeit
  • Absolvierte Schulungen im Qualitätsmanagement
    Erfolgreicher Abschluss als Qualitätsbeauftragter
    Teilnahme an Schulung zum Qualitätsmanager
  • Auditerfahrung
    (keine Voraussetzungen)

Das Ziel eines Qualitäts­management-Systems ist, Mechanismen in einer Organi­sation zu verankern, mit denen ein ständiger Qualitäts­verbes­serungs­prozess in Gang kommt. Dazu ist es auch notwendig, dass es in der Organi­sation Personen gibt, welche die Wirk­sam­keit des Qualitäts­management­systems in der Organi­sation fort­laufend über­prüfen.

Die Schulung / Weiterbildung zum internen Qualitätsauditor

Die Schulung zum Internen Qualitäts­auditor baut auf der Schulung zum Qualitäts­management­beauftragten auf. Im Fokus steht für Interne Qualitäts­auditoren dabei, die Wirk­sam­keit eines exis­tieren­den Qualitäts­management­systems in der Umsetzungs­praxis zu prüfen. Dazu werden regel­mäßige Qualitäts­audits veran­staltet, deren Planung im Vorfeld und deren Durch­führung vor Ort durch dazu befähigte Qualitäts­auditoren vorge­nommen werden.

Nach einer kurzen Rekapi­tulation der Anfor­derungen der Normen­familie DIN ISO 9001ff. wird die Planung, Durchführung, Analyse und Bewertung von internen Qualitäts­audits zum Mittel­punkt der gesamten Schulung. Dabei spielen auch Gesprächs­techniken eine herausgehobene Rolle. Die Schulung umfasst 20 Unterrichts­einheiten.

Personenzertifizierung

TQCert GmbH

Im Anschluss an die Schulung erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, die durch die Zertifi­zierungs­stelle TQCert durch­geführte Prüfung zum internen Qualitäts­auditor (DAkkS) zu absol­vieren. Dafür sind die Zertifi­zierungs­voraus­setzungen zu beachten:

  • Berufsausbildung
    Abgeschlossene Berufsausbildung oder höherwertig
    Alternativ: Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung (Vollzeit)
  • Berufserfahrung
    Mindestens zwei Jahre (Vollzeit)
  • Qualitätsbezogene Tätigkeiten
    Mindestens ein Jahre Berufserfahrung in einer qualitätsbezogenen Tätigkeit
  • Absolvierte Schulungen im Qualitätsmanagement
    Erfolgreicher Abschluss als Qualitätsmanagementbeauftragter
    Teilnahme an Schulung zum Internen Qualitätsauditor
  • Auditerfahrung
    Mindestens 1 Qualitätsaudit mit mindestens 4 Tagen für die Prüfung der Dokumentation, Auditplanung, Auditdurchführung und Auditbericht, davon mindestens 2 Tage vor Ort

Individuelle Seminare und Weiterbildungen

Unsere standardisierten Seminare und Weiterbildungen sind darauf ausgerichtet, die relevanten Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, um den Anforderungen Ihrer Branche gerecht zu werden.

Darüber hinaus bieten wir maßgeschneiderte Schulungen an, die exakt auf die Anforderungen Ihres Unternehmens zugeschnitten sind. Von der Analyse Ihrer spezifischen Herausforderungen bis zur Implementierung der Schulungen vor Ort unterstützen wir Sie dabei, die besten Ergebnisse zu erzielen.

Für weitere Informationen zu unserem Seminarprogramm und maßgeschneiderten Angeboten kontaktieren Sie uns bitte direkt oder beachten Sie unsere Broschüre.

Investieren Sie in die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter und sichern Sie sich so einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil in einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt. Wir stehen Ihnen gerne zur Seite, um Sie auf Ihrem Weg zum Erfolg zu begleiten.

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